Aus Verbundenheit zur Stadt und Dankbarkeit für das eigene glückliche Leben anderen eine Zukunft schaffen.
   
   

Hamburger Stiftung für Umwelt, Sport, Kultur und Soziales.

Zum Anlaß des 20-jährigen Firmenjubiläums der AGESA Grundstücksgesellschaft mbH in Hamburg, möchten die Stiftungsgründer die enge Verbundenheit zu ihrer Geburtsstadt Hamburg zum Ausdruck bringen, in dem Sie diese Stiftung am 30.04.2009 ins Leben gerufen haben. Es werden mit der Stiftung speziell Menschen bzw. Hamburger Institutionen unterstützt, die sich dem Erhalt der Umwelt, der Kulturpflege, dem sozialen Engagement oder der Sportförderung der Stadt Hamburg widmen. Stiftungen haben für die Hansestadt Hamburg grundsätzlich eine große Bedeutung und „Stiften“ in Hamburg eine jahrhundertealte Tradition. Unsere Stiftung ist aufgrund ihrer Unabhängigkeit sehr gut in der Lage, Projekte schnell und unbürokratisch und damit effizient anzugehen und zu fördern. Wir schieben innovative Entwicklungen an und engagieren uns in vernachlässigten Bereichen oder setzen individuelle Akzente. Die Verantwortung für die Stadt liegt aus unserer Sicht auch schon immer in den Händen der Bürger die darin leben. Der Staat kann nicht die alleinige Verantwortung für sämtliche Lebensbereiche übernehmen. Stiften und sich bürgerschaftlich zu engagieren gehören zu unserem hanseatischen Selbstverständnis, zum Wohle der Stadt Hamburg. Ein Teil unserer Überlegung bei der Gründung, war auch der Wunsch viele Nachahmer zu finden zum Wohle aller.

"Lassen Sie sich von uns anstiften"

Das ehrenamtliche Kuratorium der Christian & Ursula Voß Stiftung:

Christian Voß (Vorsitzender)
Gilvert Krull
Heinz-Joachim Dorendorf

Stiftungsträger
Ursula Voß

Die Christian & Ursula Voß Stiftung ist eine private Initiative, die überwiegend von privaten Förderern getragen wird. Mit ihren Spenden können Sie die Entwicklung unserer Stiftung unterstützen und geben uns einen langen Atem. Da wir eine gut funktionierende ehrenamtliche Führung haben, fallen keine Kosten für die Verwaltung der Stiftung an. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem üblichen Stiftungsmanagement.

Allen Spendern sei an dieser Stelle für ihr Engagement und ihren Idealismus herzlich gedankt. Wir freuen uns natürlich über jeden weiteren fördernden „Mitstreiter“.

Spenden-Konto

Deutsche Kreditbank AG

Konto-Nr. 1020038921
BLZ 12030000
IBAN DE55 1203 0000 1020 0389 21
BIC BYLADEM1001

Die letzte Kuratoriumstagung fand am 15.11.2016 statt. Das Kuratorium tagt zwei Mal im Jahr. Die nächste Tagung ist am 21.02.2017. Unter „Projekte“ informieren wir Sie laufend wie die Stiftungsmittel verwendet werden bzw. wurden. Wie zukünftige Spendeneinnahmen eines Jahres verwendet werden, wird auf den jeweiligen Kuratoriumstagungen entschieden.

UMWELT

Hamburg war „Umweltstadt Europas“. Unsere Hansestadt hat sich mit ihrem Klimaschutzkonzept, Projekten wie dem „Sprung über die Elbe“ und der Förderung Erneuerbarer Energien bei der Bewerbung durchgesetzt. Es gilt nun zu zeigen dass Hamburg als Metropole dem Titel alle Ehre macht. Alle müssen sich von der grünen Seite präsentieren. Auch unsere Stiftung will unterstützen.

Nachhaltigkeit ist etwas, das weit über die Auszeichnung als Umweltstadt Europas hinaus wichtig ist. Dauerhafte hohe Umweltstandards und weitere Verbesserungen der Umweltbedingungen (Verkehrswesen, Luftqualität, Lärmbelastung, Abwasserbehandlung…) sind wichtig.

Für Hamburg, als Stadt mit hohem Industrie- und Gewerbeanteil, ist die Kooperation mit der ansässigen Wirtschaft ein wichtiger Baustein für erfolgreiche Umweltpolitik. Klimafreundliche Energieerzeugung, Energieeffizienz, nachhaltige Energiekonzepte (z.B. Wassermanagement u.ä.) und Infrastrukturlösungen sowie zahlreiche Aktionen (Workshops, Vorlesungen …) können auch in kleinen Bereichen viel bewirken.

KULTUR

Der Raum für die kreative Leistung in Hamburg wird immer kleiner. Viele Kulturarbeiter haben nur deswegen noch nicht aufgegeben, weil wenigstens sie genau wissen, wie wichtig Kunst und Kultur für unsere Stadt sind.

Kultur ist das gewachsene, gestaltete Miteinander. Uns fehlt das Gefühl dafür, wie viel Spaß Kultur machen kann. Intellektuellen Spaß! Man muß das Bewusstsein haben, dass Kultur unerläßlich ist.

Kultur ist nicht nur bloß eine flüchtige Dekoration für einen angestrebten Imagewandel der Stadt, sondern Lebenselixier für die Bürger, die darin leben. Gerade in Krisen wird deutlich, wie wichtig das staatliche Engagement in der Kultur ist und wie fragil die -in guten Zeiten sehr erfolgreiche- private Förderung sein kann. Kulturförderung ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft unserer Stadt. Auch kleinste Fördersummen kommen direkt dem sozialen Leben zugute und sind eine Investition in eine positive Befindlichkeit der Stadt. Hier zu sparen zerstört viele soziale Netzwerke und macht das Zusammenleben in der Stadt ärmer und kälter.

Kultur ist kein Luxus, sondern Investition in die Zukunft. Kultur gibt den Menschen Hoffnung, Vision, Lebenslust. Im Theater wächst die Fantasie von Kindern, mit dem Instrument lernen Sie auch das Zuhören, Lesewelten öffnen Perspektiven, Geschichtswerkstätten geben die Verbindung zur eigenen Historie. Konzerte können beglückende Erlebnisse sein, ein gelungener Theaterabend bewegt. Hier geht es nicht um Kosten, hier geht es um die Seele der Stadt!

„Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht kann man mit Kultur Politik machen“ -Theodor Heuss-



SOZIALES

Woher kommt das, was treibt uns Menschen dazu anderen Menschen Gutes zu tun, und zwar nicht seit gestern sondern schon seit Urzeiten. Nicht umsonst steht die Frage nach Güte und gegenseitiger Hilfe im Zentrum nahezu aller großen Religionen der Welt. Menschlichkeit und Wohltätigkeit gehören zusammen wie die Seiten einer Medaille.

Im sozialen Bereich zielen wir auf Ermöglichung und Teilhabe. Echte Wohltätigkeit in diesem Bereich lebt aus dem Geist der Freiheit. Sie verbindet Menschen nicht in Unterordnung miteinander, sondern auf Augenhöhe. Der größte Dank, den der Wohltäter empfangen kann ist, dass das Leben, das er stärken und ermöglichen wollte, tatsächlich gelingt. Ganz wie der Erfolg, der Stolz und das höchste Glück von Eltern darin besteht, dass ihre Kinder lernen, ihr Leben selbstbestimmt zu meistern.

 

SPORT

Es ist häufig ein Klagelied aus vielen Sportarten zu hören. Die finanzielle Absicherung vieler Hamburger Sportler sei in den meisten Disziplinen so schlecht, das es selbst für die Besten nicht reiche.

Manche Sportarten sind gesellschaftlich zu wenig anerkannt. Nichts Neues, mag manch einer denken. Und doch sollte die Häufung der Beschwerden diejenigen alarmieren, die auch in Zukunft Pluralismus im deutschen Sport wünschen. Dass in unserem Land die Konzentration nicht auf wenigen Sportarten liegt, sondern wir den Anspruch haben, überall und am liebsten vorne mitzumischen, war bislang Konsens.
Deshalb ist es in einer Zeit, in der Menschen 40 Millionen Euro kosten, weil sie etwas besser kicken können als andere, nicht zu viel verlangt, auch diejenigen zu unterstützen, die objektiv mehr leisten und dennoch nicht im Fokus stehen.
Anpacken können wir alle. Gehen wir zu einzelnen Wettkämpfen der verschiedenen Sportarten in unserer Nähe. Unterstützen wir Amateursportler. Lernen wir auch zehnte Plätze zu honorieren, wenn der maximale Einsatz nicht mehr hergibt. Und vor allem stellen wir uns die Frage: Wie arm ist eine Gesellschaft, in der die Sportler allesamt Fußballer sind? Eine solche Armut sollte sich unsere Stadt bzw. unser Land nicht leisten.